Was kostet Online-Marketing in ganz Österreich? Eine ehrliche Orientierung
Kurz gesagt: Seriöse Pauschalpreise „von der Stange" gibt es beim Online-Marketing nicht – die Kosten hängen von Ziel, Kanälen und Umfang ab. Was du aber immer trennen solltest: dein Werbebudget (das an Google/Meta geht) und das Honorar der Agentur (für Arbeit & Betreuung). Wer beides vermischt, verliert die Kontrolle.
1. Werbebudget und Honorar sind zwei paar Schuhe
Das Werbebudget ist das Geld, das direkt an die Plattformen fließt, damit deine Anzeigen ausgespielt werden. Es gehört dir und läuft idealerweise auf deinem eigenen Werbekonto. Das Honorar zahlst du der Agentur für Strategie, Aufbau, Creatives und laufende Optimierung. Eine seriöse Agentur weist beides getrennt aus.
2. Realistische Spannen für lokale Betriebe
- Paid Ads (Meta/Google): Werbebudgets für lokale Betriebe starten meist im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich pro Woche. Weniger ist möglich, bringt aber langsamere, unsicherere Ergebnisse.
- Website: Eine fokussierte Landingpage ist günstiger als eine mehrseitige Unternehmensseite oder ein Online-Shop. Entscheidend ist, was die Seite leisten soll.
- Social Media & Content: Hängt stark davon ab, wie viel produziert und betreut wird – von punktueller Unterstützung bis zur vollen Betreuung.
3. Worauf du bei den Kosten achten solltest
Frag nicht nur „Was kostet es?", sondern „Was bekomme ich dafür – und wie wird es gemessen?". Gutes Online-Marketing ist eine Investition mit Rückfluss: Der richtige Vergleichswert sind nicht die Ausgaben, sondern die Kosten pro Anfrage und was am Ende an Umsatz herauskommt.
Häufige Fragen
Gibt es Förderungen? Für viele KMU in ganz Österreich kommen Förderungen wie KMU.DIGITAL infrage. Wir sagen dir ehrlich, ob und was für dich passt.
Wie schnell rechnet sich das? Bei Paid Ads kommen erste Anfragen oft in den ersten ein bis zwei Wochen; planbar wird es meist nach der Optimierungsphase der ersten vier bis sechs Wochen.